HELDENREISE TEIL 5
Shownotes
In Folge 17 schließt Claudia Redlhammer ihre fünfteilige Reihe über die Heldenreise ab. Themen dieser Folge: Claudias eigener innerer Dämon. Eitelkeit und die Ohnmacht gegenüber dem Älterwerden. Der Satz ihrer Mutter über Schönheit und Charakter. Warum unsere inneren Dämonen am mächtigsten sind. Die Geschichte von Valentina, die als Dreizehnjährige ihren Bruder vor einem sadistischen Lehrer schützt und sich aus ihrem inneren Gefängnis befreit. Claudias eigener Moment mit neunzehn, die letzte Ohrfeige ihrer Mutter und das Ende der emotionalen Abhängigkeit. Gut und böse als menschliche Konstrukte. Warum Scham ein Stempel ist, den wir uns selbst aufdrücken. Die Geschichte von Marlene, die glaubt, zu viel zu sein, und ihre Praxis Raum für die Lauten gründet. Der Urschmerz, nicht genug zu sein. Warum wir glauben, aus Liebe zu handeln, und oft aus Furcht handeln. Die Strategien, die Claudia tragen. Sich emotional hineinwagen und trotz Angst handeln. Eine Heldenreise endet nie an einem Ort, sondern in einer Haltung. Du bist angekommen, wenn du dir selbst nicht mehr ausweichst. Abschluss der Reihe Heldenreise. Fünf Folgen über den Weg zu dir selbst. Claudia freut sich besonders auf Zuschriften. claudia@redlhammer.com
Transkript anzeigen
00:00:04: Herzlich willkommen zurück in meinem Füllraum.
00:00:07: Mein Name ist Claudia Riedelhammer und ich freue mich sehr, dass du heute wieder hier bist!
00:00:14: Kommt wieder einen Moment an.
00:00:16: Atme tief ein Und lange wieder aus.
00:00:21: Noch einmal Tief einatmen Und ganz lange ausatmen.
00:00:30: Gut Ich bin bei dir.
00:00:34: Heute schließen wir unsere Reihe.
00:00:37: Fünf Folgen Heldenreise.
00:00:40: Ich nehme dich heute mit behutsam und ohne dich zu schonen, denn das wird dir gegenüber nicht ehrlich.
00:00:48: Heute sprechen wir von unseren Demonen – auch ich habe meine inneren Dämonen!
00:00:54: Wenn ich heute über meinen größten Widersacher nachdenke dann ist es kein Mensch mehr oder eine äußere Instanz sondern etwas dass in mir selbst wohnt.
00:01:05: Es ist meine Eitelkeit verbunden mit einer großen Ohnmacht weil ich es nicht schaffe körperlich für immer jung zu bleiben.
00:01:14: Erinnere dich an die Worte meiner Mutter, Gott sei Dank bist du so schön!
00:01:21: Denn deinen Charakter kann niemand leben.
00:01:25: Bleib einen Moment bei diesem Satz.
00:01:27: Stell dir vor deine Mutter hätte dir das einmal gesagt.
00:01:31: Welche Wirkung hat das?
00:01:34: Über vierzig, fünfzig Jahre hinweg und wie fühlt sich das in der Brust an wenn man im Spiel die ersten Falten entdeckt Die ersten wessen Haare?
00:01:45: Gott sei Dank bist du so schön, denn deinen Charakter kann niemand leben.
00:01:51: Nun bin ich also fifty-fünfzig Jahre alt und meine äußere Schönheit beginnt zu verblassen.
00:01:59: Es ist wie Verhext.
00:02:01: Früher war es genau umgekehrt.
00:02:03: Ich habe mein Äußeres geliebt mich wunderschön gefunden Und mein Inneres als zutiefst hässlich.
00:02:10: In meiner Coaching-Ausbildung habe ich mich mit meiner inneren Schönheit verbunden und gelernt, mich selbst zu lieben.
00:02:17: Meine äußere und innere Schönheit haben sich irgendwann aneinander angeglichen – sie sind eins geworden!
00:02:25: Und nun entsteht seit Jahren wieder eine Gluf zwischen diesen beiden.
00:02:30: Gefühlt wird mir meine äußeren Schönheit einfach gestohlen und ich kann diesen grausamen Raub nicht rückgängig machen und auch nicht verhindern.
00:02:39: Vielleicht denkst du jetzt wie bitte?
00:02:42: Du bist ein erfahrener Coach.
00:02:44: Mit solchen Oberflächlichkeiten dürftest du dich nicht mehr beschäftigen!
00:02:49: Ich hoffe, jede Zuhörerin und jeder Zuhöhrer meines Fühlraums vergisst niemals.
00:02:54: In erster Linie bin ich Mensch, Frau Mutter Schwester Freundin Und erst dann bin ich Coach.
00:03:07: Meine extreme Disziplin hat mich immer davor gerettet übergewichtig zu werden obwohl gutes Essen einer meiner größten Seelenfreuden ist.
00:03:15: Und nun kann mich meine Disziplin nicht mehr retten.
00:03:18: Die Eitelkeit steht noch immer mit der Peitsche hinter mir.
00:03:23: Gott sei Dank bist du so schön, denn deinen Charakter kann niemand leben!
00:03:29: Warum erzähle ich dir das?
00:03:33: Weil ich mir wieder wünsche, dass du verstehst.
00:03:35: Am mächtigsten sind unsere inneren Dämonen.
00:03:38: Mein stärkster und destruktivster Demon aktuell ist meine Eitelzeit.
00:03:45: Blick' ich auf ein bisheriges Leben zurück dann weiß ich... Es gab einige Schlüsselmomente, die ich mit der Vorrische als meine tiefsten Höhlen bezeichnen kann und für die ich im Nachgang sehr dankbar bin.
00:03:57: Es waren Situationen- und Lebensphasen, die meine inneren Dämonen engste an vermeintlichen Schwächen hervorgeholt und regelrecht provoziert haben – und die letztlich dazu führten, dass ich gewachsen
00:04:10: bin.".
00:04:13: Wir beginnen mit unseren Dämoonen im Außen!
00:04:17: Denn jeder von uns hat seine Dämoren im Außensein Und wahrscheinlich denkst du es dir schon, die meisten davon werden in der Kindheit erschaffen.
00:04:28: Ich erzähle dir heute von Valentina – ein großes kluges Mädchen mit riesigen blauen Augen und schwarzem Haar!
00:04:35: Sie kam mit elf zu mir ins Coaching.
00:04:37: Lauter eins an der Volksschule musste nichts dafür tun.
00:04:41: Valentina war schön unklug.
00:04:44: Sie war ein bisschen frech.
00:04:46: Sie störte viel im Unterricht und wurde dennoch von den Lehrern gelebt.
00:04:51: Im Gymnasium bekam sie in Mathematik einen bösartigen und niederträchtigen Professor.
00:04:57: Wir nennen ihn hier Prof.
00:04:58: Ordner, er war kurz vor der Pension und wurde von allen gefürchtet – und das war wirklich seine größte Freude!
00:05:07: Er sagte zu Anfang jeder Stunde So… Welches kleine dumme Schweinchen hole ich mir denn jetzt an die Tafel?
00:05:18: Um zu beweisen dass es gar nichts kann und an dieser Schule gar nichts verloren hat.
00:05:50: und das alles auch noch zu Beginn ihrer Pubertät.
00:05:57: Nach einer einem Schuljahr mit Professor Ordner bekam sie eine schlimme Essstörung, wir haben erst den Dämon im Außen zerstört und uns dann um ihre inneren Demonen gekümmert – besonders um einen der, der sich anfänglich beschützen wollte und der dann zu ihrem schlimmsten inneren Feind geworden ist!
00:06:21: Als Valentina XIII war kurz vor dem Ende der dritten Klasse Gymnasium Kurz vor der Pensionierung des widerlichen Professors, da liefer.
00:06:32: kleiner Bruder war gerade in der ersten Klasse weinend am Gang in ihre Arme.
00:06:38: Er war schon das ganze Schuljahr ein besonders begehrtes kleines Schweintchen vom Mathe-Demon.
00:06:44: und plötzlich wurde Valentina ganz ruhig.
00:06:47: Sie nahm ihren kleinen Bruder an der Hand, klopfte an das Konferenzzimmer der Lehrerschaft, trinkte sich an den anderen Lehrern vorbei bis zu Professor Ordner schreibtisch – Ganz ruhig!
00:06:58: Mit fester Stimme sagte dieses dreizehnjährige Mädchen, sie kranker dummer Mensch.
00:07:04: Wenn Sie noch einmal meinen Bruder quälen?
00:07:07: Wenn Sie ihn noch einmal in ihrem Krankenspiel zu einem dummen Schweinchen machen werde ich sie töten!
00:07:14: Gemeinsam mit Ihrem Bruder verließ sie wieder ganz ruhig den Konferenzraum.
00:07:19: Valentina war bereit jede Strafe in Kauf zu nehmen.
00:07:22: Ihre Worte waren die Befreiung aus ihren Abhängigkeitsverhältnissen zu diesem äußeren Demon und alle spürten Sie meinte diese Worte todernst.
00:07:33: Sie waren ihre Emanzipation, der Moment in dem sie verstand dass all die Ängste, all der Druck, all die Scham nichts mehr wert waren.
00:07:43: Übrigens wurde Valentina keinen einzigen Tag suspendiert.
00:07:47: Ihr ruhiger mächtiger Ausbruch aus ihrem inneren Gefängnis rüttelte die Direktorin endlich wach.
00:07:53: Der Dämon wurde frühzeitig pensioniert und durfte die Schule nie wieder betreten.
00:07:59: Valentina kam mit der darauf folgenden Woche in meine Praxis.
00:08:04: Sie hat sich vor mich gesetzt, ihre Wangen waren rot, ihre Augen groß und weit... sie hatte eine ganz andere Energie mitgebracht in die Praxis als die letzten Monate.
00:08:14: Eine, die nicht mehr versteckt war, eine, die geatmet hat!
00:08:19: Ich hörte ihr aufmerksam zu und war unglaublich stolz auf meinen Schützling.
00:08:24: ich fragte sie was hast du gelernt?
00:08:26: in ihre wunderschönen blauen Augen begangen zu funkeln.
00:08:30: Ihr Körper spannte sich an, sie sagte, dass ich mich nie wieder von jemanden einschüchtern
00:08:37: lasse.".
00:08:38: Ja Valentina wurde von ihrem Demon in ihre tiefste Höhle gezogen und sie hat sich am Ende selbst daraus befreit.
00:08:48: Valentina ist heute fünfundzwanzig.
00:08:51: Sie ist gerade am Ende ihrer Studiums für Mathematik und Physik.
00:08:56: Sie hat mir vor einem Jahr gesagt, Claudia ich will diese Lehrerin sein die ich gebraucht hätte.
00:09:04: An dieser Stelle bitte ich dich wieder in dich hinein zu hören.
00:09:08: Schließ kurz die Augen wenn es gerade möglich ist.
00:09:13: Atme tief ein und lange wieder aus.
00:09:20: Noch einmal Tief einatmen Und lange wieder Ausatmen.
00:09:28: Geh zurück in deine Vergangenheit.
00:09:31: Hast auch du so einen äußeren Demon?
00:09:35: Kommt auch in dir ein Gefühl hoch Wut vielleicht?
00:09:39: Ohnmacht, Hass, Angst, Starre.
00:09:46: Und wo im Körper spürst du das?
00:09:51: und wie fühlt sich das an?
00:09:54: Ist es heiß, kalt, stichtes, brendes?
00:10:00: ist es eng, ist es dunkel oder ganz anders?
00:10:11: auch ich habe so einen Moment wie Valentina von dem ich dir gerne erzählen möchte.
00:10:17: Es kam mir in den Sinn, als sie mir von ihren Weg raus aus ihrem inneren Käfig erzählte.
00:10:23: Ich habe sehr jung geheiratet – viel zu jung!
00:10:27: Denn wirklich falschen Mann, wenn du mir immer zuhörst weißt du das war eine Flucht und sie führte mich in Wahrheit von einer dunklen Höhle in die nächste.
00:10:36: Doch in diesem Moment, von dem ich dir jetzt erzähle wusste ich noch nichts davon.
00:10:41: Okay vielleicht anteil ich es.
00:10:45: Ich war im siebten Monat schwanger mit meinem erstgeborenen Sohn.
00:10:48: Beruflich war ich noch in der Ordination meine Stiefvaters tätig und leitete das Backoffice gemeinsam mit meiner Mutter.
00:10:55: Das lief mal besser, mal schlechter.
00:10:57: Meine Mutter war unberechenbar wie schon mein ganzes Leben lang.
00:11:01: An diesem Tag war ich schon früher da.
00:11:04: Ich öffnete wie jeden Tag die Post Und liess die Patienten eintreten.
00:11:09: Es war Labortag.
00:11:10: Die Anmeldung war gesteckt voll.
00:11:12: Ich erinnere mich noch an die Frau, die als Erste gewartet hat.
00:11:17: Sie trug einen blauen Mantel hatte eine Aktendasche, ich glaube sie war Lehrerin.
00:11:23: Meine Mutter stürmte herein und fragte nach der Post.
00:11:26: als sie sah dass sich diese wie immer bereits geöffnet hatte schlug sie mir mit der flachen Hand so fest ins Gesicht das ich auf den Büro Stuhl platzte und dieser mit mir zwei Meter an die nächste Wand fuhr vor allen Patienten.
00:11:42: es war totenstille in der Anmeldung.
00:11:44: Ich kann mich an den Geschmack auf der Zunge erinnern Eisen Blut Und dieses war mir etwas an meinen Lippen.
00:11:53: Ich war eine erwachsene Frau, verheiratet, schwanger und in diesem Moment brach jede emotionale Abhängigkeit von dieser Frau in mir zusammen.
00:12:04: Ich stand auf und sagte ganz ruhig und fest zu ihr – das war jetzt die letzte Ohrfähige, die du mir gegeben hast!
00:12:11: Beim nächsten Mal schlag ich zurück und du kannst nur hoffen dass mich irgendjemand davon abhält dich totzuschlagen.
00:12:20: Mit festem Schritt verlies ich die Ordination und habe sie nur mehr als Patientin betreten.
00:12:25: Und ja, meine Mutter hat tatsächlich nie wieder die Hand gegen mich erhoben!
00:12:31: Ich war neunzehn Jahre alt.
00:12:33: Meine Kindheit hatte sich überlebt aber ich druckt tiefe Narben auf meiner Seele... ...und so wurde das wütende wilde Mädchen eine wütend intensive junge Frau, die sich selbst versprach, nie wieder würde jemand die handgegen mich
00:12:47: erheben.".
00:12:51: An dieser Stelle möchte ich gerne mit dir über Gut und Böse sprechen.
00:12:56: War meine Mutter eine böse Frau?
00:12:59: War der Mathe-Demont wirklich böse?
00:13:02: Hör gut hin, Gut und böser!
00:13:06: Richtig und falsch!
00:13:09: Schuld und Unschuld – wir sprechen oft darüber als wären es unumstößliche Wahrheiten doch in Wirklichkeit sind das Konstrukte menschliche Konzepte, die wir schaffen haben um uns zu orientieren indem wir Regeln aufgestellt haben und das Zusammenleben vermeintlich möglich zu machen.
00:13:30: Diese Konzepten geben unseren Rahmen und dieser Rahmen engen uns ein.
00:13:36: damit meine ich nicht dass Moral per se schlecht ist aber sie entsteht aus Bewertung.
00:13:42: lass mich das einordnen.
00:13:43: für dich im ersten Moment sind all die Dinge die du erlebst fühlst denkst und tust Völlig neutral.
00:13:52: Die Bewertung kommt durch unsere menschliche Sichtweise auf die Dinge zustande.
00:13:58: Dabei kennt das Leben selbst keine Kategorien.
00:14:02: Für die Natur ist eine Blume, die blüht nicht gut und ein Blattes welkt nicht schlecht.
00:14:09: Für das Universum ist Gewitter nicht böse und Sonnenschein nicht gut.
00:14:14: Beides sind neutrale Ereignisse, die notwendig sind für den Kreislauf der Dinger.
00:14:20: Die Bewertungen, wie gut und böse entstehen in uns.
00:14:24: Wir legen Schablonen über die Welt – und leider auch über uns selbst.
00:14:30: Und plötzlich beginnt dieser innere Kampf!
00:14:33: Und ein genauer Blick zeigt es ist nie das was dir passiert sondern es ist das, wie du es bewertest.
00:14:42: Nimm Charme als Beispiel.
00:14:45: Charme wird ausgelöst wenn wir das Gefühl haben wir hätten uns falsch verhalten Nicht der Norm entsprechend, irgendwas ist peinlich.
00:14:54: Aber Scham isst kein Fakt!
00:14:56: Scham ist ein Stempel den wir uns selbst aufdrücken.
00:14:59: Geprägt von Kultur, von Moral und von Geschichten die man uns erzählt hat.
00:15:04: um das zu erkennen braucht es lediglich einen Perspektivwechsel.
00:15:09: In manchen Gesellschaften ist es beschämend abends zu sein in anderen ist es verböhnend reich zu sein.
00:15:17: In manche Gesellschaften in anderen, ihn zu verhüllen.
00:15:24: Charme entsteht nicht aus dem Sein der Menschheit sondern aus der Bewertung des Seins und genau hier wird moral gefährlich ebenso wie die Unterteilungen gut und böse.
00:15:37: alles kann so ein Käfig werden wenn du beginnst dich über diese Werte zu definieren.
00:15:44: ich zum Beispiel erinnere mich wie schon als Kind das Gefühl hatte immer brav sein zu müssen.
00:15:50: Meine Mutter geprägt von ihrer eigenen Kindheit wollte einfach ein hübsches, braves angepasstes Kind.
00:15:57: Und egal wie sehr ich mich bemühte, ich schaffte es nicht!
00:16:00: Es ist Fakt... Ich war niemals ein braves Kind.
00:16:03: Ich war wie Bibi Langstrumpf.
00:16:05: Ich hasste die Regeln der Erwachsenen und das tue ich noch heute.
00:16:09: Ich habe ganz bald für mich erkannt.
00:16:11: Claudia wenn du versuchst immer brav zu sein um den System zu passen kannst du nur scheitern.
00:16:19: So hat sich über die Jahre eine Angst in mir eingenistet, die Angst dafür verantwortlich zu sein wenn es anderen schlecht geht.
00:16:26: Die Angst was falsch gemacht zu haben auch wenn objektiv gar nichts falsch war.
00:16:34: Ich erinnere mich an Situationen in meiner Kindheit und auch in meinem erwachsenen Leben in denen ich mich fragte habe ich jetzt wirklich gerade etwas Schlimmes gesagt?
00:16:44: bin ich jetzt schuld dass die Stimmung gekippt ist?
00:16:48: Diese ständige innere Selbsthinterfragung ist ein endloses grausames Spiel, das niemand von uns gewinnen kann.
00:16:57: Darunter liegt ein tiefer Schmerz – ein Urschmerz!
00:17:00: Das Gefühl nicht gut genug zu sein.
00:17:04: Das Gefühl von Wertlosigkeit, von Schuld.
00:17:07: Ein leises hartnäckiges Flüstern.
00:17:10: Du bist schuld wenn andere leiden Und mit diesem Flüstern lebt man als hätte man eine unsichtbare Last auf der Brust, das Gefühl nicht frei atmen zu können eingezwingt, eingeschränkt.
00:17:24: Wie in einem Quassett.
00:17:26: mein absoluter Alptraum da sich jede Phase meines Lebens nach Lebendigkeit und Freiheit sehnt Atme einmal tief ein und lange wieder aus.
00:17:40: Lass mich dir an dieser Stelle von einer Klientin erzählen die diesen Urschmerz so klar gespürt hat wie ich es selten erlebt habe.
00:17:48: Wir nennen sie Malene.
00:17:50: Malene ist Jahrgangs-ätzig, Sozialarbeiterin in einer Einrichtung für Obdachlosefrauen.
00:17:56: Sie kam zu mir weil sie nicht mehr schlafen konnte.
00:17:59: Sie hat sich auf den Stuhl gesetzt, sie hat zu mir gesagt Claudia?
00:18:05: Ich glaube mein Problem ist ganz eindeutig ich bin zu viel.
00:18:10: Bleib einen Moment bei diesem Satz.
00:18:14: Vielleicht kennst du ihn ja auch.
00:18:16: Vielleicht bist auch du für die anderen zu laut, zu sensibel, zu emotional.
00:18:21: Zu direkt, zu fordernd, zu lebendig und so intensiv.
00:18:25: Zu viel!
00:18:28: Gerade wir Frauen hören das ganz oft – es gibt sie diese zu viele Frauen.
00:18:35: Malene weiß Kind ein lebhaftes Mädchen.
00:18:38: Sie hat viel geredet, sie hat viel gefragt, sie hatte viel gelacht.
00:18:41: Ihre Mutter eine stille depressive Frau hat ja in der Volksschule einmal gesagt Malene kannst du nicht einfach kurz Ruhe geben.
00:18:53: Diesen Satz hat Malene über Jahrzehnte in sich getragen.
00:18:57: Kannst Du Nicht Einfach Kurz-Ruhe Geben?
00:19:03: Sie wurde Sozialarbeiterin, sie kümmerte sich um andere, sie war Tag und Nacht ansprechbar.
00:19:09: Sie hat sich klein gemacht damit sie niemandem so viel war.
00:19:12: Sie hatte aufgehört ihre Meinung zu sagen, damit sie nicht zu laut war.
00:19:23: Und dann mit neun und dreißig ist sie eines morgens nicht mehr aufgewacht in dem Sinne, dass sie etwas fühlen konnte.
00:19:29: Sie ist aufgestanden, sie ist zur Arbeit gegangen aber innen war eine Lehre die sie nicht mehr unterdrücken konnte.
00:19:37: Wir haben miteinander gearbeitet wir haben den Satz ihrer Mutter herausgeholt.
00:19:41: Wir haben ihn auf ein Blatt geschrieben!
00:19:43: Wir haben ihnen ihre Hand gelegt und ich habe sie gebeten laut vorzulesen.
00:19:51: Malinne hat das wirklich nicht geschafft.
00:19:54: sie hat geweint Fast lautlos.
00:19:58: Eine Träne nach der anderen, sie hat ja gelernt leise zu sein.
00:20:05: Ich hab lange nichts gesagt, wieder nur den Raum gehalten und nach einer Weile hat sich geflüstert, kannst du nicht einfach kurz Ruhe geben?
00:20:17: Und dann hat sie etwas getan das mich tief berührt hat.
00:20:21: Sie hat das Blatt zusammengeknült ganz fest mit beiden Händen und sie hat gesagt ich war nie so viel!
00:20:28: Sie war so wenig Und das alles war nicht meine Schuld.
00:20:35: Atme tief ein und lange wieder aus!
00:20:39: Ich war nie zu viel, sie war so wenig – und das ist alles nicht meine Schuld.
00:20:48: Malinne arbeitet heute noch immer in dieser Einrichtung für obdachlose Frauen aber sie hat auch eine Praxis aufgemacht Sie begleitet Frauen die das Gefühl haben zuviel zu sein.
00:20:58: Sie nennt es den Raum für die Lauten der Welt.
00:21:05: Paläne zeigt uns was Wichtiges.
00:21:07: Der innere Demon hat oft einen Satz, der von außen gekommen ist, den du übernommen hast ohne ihn so wählen.
00:21:14: Du musst diesen Satz nicht bekämpfen!
00:21:16: Du musst ihn nur erkennen und in dem Menschen zurückgeben, der ein Dich gegeben hat.
00:21:21: Und manchmal musst du ihn auch in das Gesicht zurückschreien, dass er ihn erschaffen hat.
00:21:28: Als Antwort auf meinen eigenen Schmerzen habe ich lange Zeit eine Art Ich-Bezogenheit ausgelebt eine lautstarke Rebellion bis weit hinein ins Erwachsenen leben.
00:21:37: Es war ein Versuch für mich Klarheit zu schaffen, dort wo die Welt mich zur überwältigen trotte.
00:21:43: Wenn schon niemand da war der meine Gefühle hielt musste ich sie selbst halten.
00:21:48: Doch diese Beschäftigung mit mir selbst war nie neutral.
00:21:51: Sie schmeckte nach Egoismus Nach Abgrenzung Nach Enge Auch wenn das letztlich nicht dahinter stand.
00:21:59: Aber Diese Beschäftigung wurde wie eine Sucht Und jede Sucht hat zwei Seiten.
00:22:06: Auch diese.
00:22:07: Jedes Strategie, die wir uns aneignen, hat eine Funktion.
00:22:12: Manchmal auch mehrere Funktionen.
00:22:14: Sie schützt uns und sie fesselt uns.
00:22:17: Harmoniesucht zum Beispiel sieht auf den ersten Blick aus wie der Wunsch nach Frieden.
00:22:22: Doch in Wahrheit ist Harmonie die Angst vor dem Krieg.
00:22:27: Und echter Frieden braucht manchmal Konfrontation.
00:22:31: Freiheit, Gerechtigkeit Sicherheit.
00:22:35: Alle diese Begriffe, die wir uns auf unsere Fahnen schreiben sind oft nichts anderes als Masken unserer Ängste und die meisten Menschen sind süchtig nach Sicherheit.
00:22:45: Sie halten sich daran fest, dass wäre Sicherheit eine Garantie.
00:22:48: Doch das Leben ist unberechenbar Und je fester du dich an vermeintliche Sicherheit klammst desto mehr verschwindet sie.
00:22:57: Denn Sicherheit, die du erzwingen willst verwandelt sich stets in Panik.
00:23:03: Der Wunsch nach Freiheit kann nicht durch mehr Sicherheit gelöst werden.
00:23:07: Er kann nur durch Vertrauen gelöst, vertrauen, dass das Leben dich trägt, dass du selbst dich trägst und doch Hingabe und die Bereitschaft loszulassen.
00:23:19: Das ist genau der Punkt an dem du stehen solltest wenn du dich auf den Weg zu deiner tiefsten Höhle machst!
00:23:26: Das ist der Punkt in dem du erkennst, was für Sicherheit gehalten hast.
00:23:30: in Wahrheit nur ein goldener Käfig war Geprägt vor der Angst, vor Kontrollverlust.
00:23:39: Atme wieder tief ein und lange wieder aus.
00:23:43: Wenn du dir Kinder ansiehst erkennst du wie früh dieses Muster beginnt.
00:23:50: Zwischen dem zweiten und achten Lebensjahr formen wir unsere Persönlichkeit Ohne es zu merken.
00:23:55: entwickeln wird Strategien um geliebt zu werden, um sicher zu sein, um zu überleben.
00:24:01: Manche lernen wenn ich brav bin werde ich gesehen.
00:24:05: Andere lernen, wenn ich stark bin, werde ich geliebt.
00:24:08: Wieder andere verinnerlichen, wenn Ich mich zurückziehe bleibe ich wenigstens unversehrt.
00:24:16: Jede dieser Strategien ist ein Versuch dem Lebenstand zu halten.
00:24:20: In der Pubertät bricht das meist auf.
00:24:23: Was vorher subtil war wird sichtbar Der Peoplepleaser, der Aggressive, der Rückzieher Sie treten hervor als wehrendes.
00:24:29: verschiedene Masken die wir uns übergestülpt haben.
00:24:33: Doch unter alldem sitzt derselbe Schmerz die Angst nicht genug zu sein.
00:24:39: Hier zeigt sich das Paradoxe, je größer deine Persönlichkeit wird, je stärker deine Masken und desto weiter entfernst du dich von deiner Seele.
00:24:50: Denn deine Seele braucht keine Konzepte.
00:24:52: Sie fragt nicht ob du gut oder böse bist.
00:24:55: sie ist einfach neutral bedinnungslos und vor allem du.
00:25:01: Und darum ist es so wichtig deinem Urschmerz zu begegnen Nicht um ihn weg zu machen sondern um ihn zu fühlen.
00:25:10: Um unseren Dämon, demjenigen der unser Leben so hart macht ins Gesicht zu schauen und präsent zu sein.
00:25:18: Präsenz ist die Antwort, die wir so oft übersehen.
00:25:21: Das Stärkste was du für einen leidenden Menschen tun kannst, ist nicht im Ratschläge oder Lösungen anzubieten.
00:25:27: Weht auch nicht inso korrigieren!
00:25:31: Auch nicht inzu coachen.
00:25:33: Der stärkste das du tun kannst ist präsente zu sein wirklich da zu sein ohne ihn verändern zu wollen.
00:25:41: Dieses einfache Stille Tasein trägt mehr Heilungen sich als jedes Konzept von gut und böse, und genau das gilt auch für uns selbst!
00:25:51: Das stärkste was du für dich selbst tun kannst ist in deinem eigenen Leben präsent zu sein – nicht wegzulaufen, nicht dich in Moralfragen zu verstricken, nicht endlos nach Schuldigen zu suchen weder in dir noch im Außen sondern ihm hier und jetzt zu sein.
00:26:07: Ich weiß dass es schwer Es bedeutet, die Enge zu fühlen.
00:26:12: Die Angst!
00:26:14: Die Scham!
00:26:15: Die Schuld!
00:26:17: Doch genau dort im Fühlen liegt die Freiheit.
00:26:21: Gut und Böse verlieren ihre Macht wenn du erkennst dass es nur Konstrukte sind Werkzeuge vielleicht aber niemals die Wahrheit.
00:26:30: Die Wahrheit ist losgelöst von gut und böse.
00:26:34: sie liegt in der Präsenz Im Sein In dem einfachen Satz Ich Bin Atme tief ein und lange wieder aus.
00:26:47: Ich bin Ein innerer Dämon kann ein Glaubenssatz sein, der irgendwann so deiner inneren Wahrheit wird.
00:26:57: Welche Glaubendsätze hattest du in deiner Kindheit und Pubertät?
00:27:00: Und welche trägst Du vielleicht immer noch mit Dir herum?
00:27:04: Schließe die Augen und lasse ein paar dieser Glaubemsätze auf dich wirken!
00:27:09: Welcher davon berührt
00:27:10: Dich?!
00:27:11: Vielleicht sind es sogar mehrere... ich bin nicht liebenswert.
00:27:51: Die meisten Menschen, die einen solchen Satz in sich tragen versuchen ihn zu widerlegen.
00:27:57: Sie werden besonders brav!
00:27:59: besonders angepasst, besonders hilfsbereit, besonders leise.
00:28:03: Sie wollen dazugehören – um jeden Preis!
00:28:08: Aber ich war ein anderes Mädchen.
00:28:11: Mein Schmerz trete sich nach außen aus.
00:28:14: Ich bin nicht erwünscht wurde Dann will ich auch nichts dazu gehören.
00:28:18: Aus Verletzung wurde trotz Aus Sehnsucht wurde Wut.
00:28:22: Ich war das Kind das weggeschoben wurde Das Kind das zu früh gelernt hat Dass Liebe eine Bedingung hatte und konnte einfach nicht verstehen, warum.
00:28:35: Und ich gebahe einen neuen Glaubenssatz der mindestens so gefährlich war wie die anderen.
00:28:41: Wenn ich nicht willkommen bin in eurer Welt dann nehme sie mir.
00:28:46: Aber was aus Trotzgeboren wird kann keine Heilung bringen.
00:28:49: Es verwandelt sich nur Aus Wut wird Pflicht Aus Kampf wird Kontrolle Aus Widerstand wird eine unsichtbare Mauer um dich herum.
00:28:59: Ich hätte alles dafür getan, um die Liebe meiner Mutter zu spüren Und ich habe mich niemals so verhalten, um ihre Liebe zu verdienen.
00:29:09: Diese Sehnsucht nach der Liebe meiner Mutter wurde zu einem wütenden Flehen in mir, zu einem unstillbaren Hunger.
00:29:18: Ich hätte und habe alles für sie getan – ihre Schuld getragen, ihre Schmutzarbeit erledigt, ihre Lügen versucht auf mich zu nehmen, einfach aus dem Wunsch heraus von ihr geliebt zu werden, weil Kindern nun mal alles tun, um geliebzt zu
00:29:33: werden.".
00:29:34: Später als ich selbst Mutter wurde, verschob sich diese Energie.
00:29:38: Bitte vergiss an dieser Stelle nicht!
00:29:40: Meine Dämonen hatte ich immer noch mit dabei.
00:29:44: Ich wollte nie wie meine Mutter werden.
00:29:47: Daraus gebahe ich eine neue Angst und ein neues Scheitern.
00:29:50: Meine Kinder sollten nie erleben was ich erlebt
00:29:53: habe.".
00:29:55: Das ist ein Satz den ich als Coach oft höre.
00:29:58: Er klingt ja so edel aber er ist brandgefährlich Denn solange du versuchst, deine Vergangenheit zu bekämpfen steuerst du dein Leben unbewusst immer noch nach deinem Urschmerz.
00:30:09: Du wiederholst was du nicht erlöst hast!
00:30:13: Ich wollte beschützen und das um jeden Preis dieses tiefe Bedürfnis andere zu beschützen bevor du dich um dich selbst kümmerst.
00:30:21: ich wollte alles besser machen als meine Mutter.
00:30:24: ich wollte immer nur das Gute tun aber ich wählte so oft den falschen Weg Und das macht auch mich zur Bösen in meiner eigenen Heldengeschichte.
00:30:34: Nicht aus einer emotionalen Kälte, sondern als Angst – nicht aus Egoismus, sondern aus Sehnsucht!
00:30:41: Tatsächlich sind viele von uns so gestrickt.
00:30:44: Wir glauben wir handeln das Liebe und in Wahrheit handeln wir aus Furcht.
00:30:49: Aus der Angst wieder verletzt zu werden, aus der Angst nicht genug zu sein.
00:30:54: Und solange wir nicht heilen, wiederholen wir dieselben Muster In Beziehungen, in Familien, in Entscheidungen.
00:31:02: Solange wir nicht heilen, treffen wir immer wieder auf denselben Dämon.
00:31:06: In uns und um uns herum!
00:31:08: Wir treten quasi in unserer eigenen Heldenreise auf der Stelle Als würden wir immerwieder zurückspulen an dieselbe Stelle eines Films.
00:31:18: Ich sehe das jeden Tag bei meinen Glentinnen und Glenten.
00:31:21: Wir können einfach nicht anders bis wir uns dessen bewusst werden Bis wir verstehen dass Kontrolle keine Sicherheit schafft sondern Bindung verhindert Das Liebe nicht entsteht, wenn wir uns beweisen sondern wenn wir es wahrhaftig zeigen.
00:31:36: Ich wünsche mir an dieser Stelle dass wir endlich aufhören zu kämpfen!
00:31:40: Dass wir erkennen das wir längst erwünscht sind und dass wir nicht mehr das Gefühl haben brav und angepasst sein.
00:31:47: so müssen um geliebt zu werden Sondern Frieden finden Nicht im Außen Sondern in und mit und selbst.
00:31:58: Atme einmal tief ein Und lange wieder aus.
00:32:03: Zum Abschluss dieses Kapitels möchte ich der Strategien mitteilen, die mich über viele Jahre begleitet haben und teils auch immer noch begleiten.
00:32:13: Und die meine Ängste für mich neu eingeordnet haben.
00:32:16: Ich sehe sie mittlerweile als Lehrmeister.
00:32:18: Manche sind sogar gute Bekannte, die mir wichtige Lektionen aufzeigen.
00:32:26: Eine der wichtigsten Lektion war es zu lernen mich emotional hineinzuwagen.
00:32:31: Hinein in meinen tiefen Höhlen um meine Dämonen zu begegnen.
00:32:35: Das bedeutet sich nicht zu verschließen, sondern sich bewusst zu erlauben Angst, Schmerz oder Unsicherheit zu spüren.
00:32:43: Gefühle nicht wegdrücken, sondern sie anzunehmen – das war für mich ein Schlüsselmoment!
00:32:49: Denn erst als ich fähig war meine Emotionen wirklich zuzulassen, konnte ich Sie auch steuern und in etwas Produktives verwandeln.
00:32:58: Dann war ich bereit zu wachsen.
00:33:01: Eine zweite zentrale Fähigkeit ist das Handeln trotz Angst.
00:33:06: Diese Fähigkeit baut auf der ersten Lektion rauf und bringt uns in Bewegung.
00:33:11: Im Film ist es undenkbar, dass ein Held regungslos verhaart weil er zögert.
00:33:16: Helden handeln Sie suchen sie probieren aus sie stoßen an Grenzen und sie gehen trotzdem weiter.
00:33:24: Shakespeare ist dafür ein perfektes Beispiel.
00:33:26: seine Figuren stürzen sich in innere Konflikte sie irren sie kämpfen sie scheitern sie lieben sie hassen Sie verzweifeln, aber sie bleiben niemals passiv.
00:33:39: Diese Haltung habe ich mir zu eigen gemacht Auch in Situationen, in denen nicht innerlich wie gelehmt war, habe ich den nächsten Schritt gemacht.
00:33:48: Nicht weil ich keine Angst hatte Sondern weil ich gelernt habe dass Bewegung der einzige Weg nach vorne ist.
00:33:54: Und so kam mich mein ganzes Leben lang von der Passivität In die Aktivität.
00:34:00: Wir sind am Ende dieser Reihe angekommen.
00:34:03: Fünf Folgen Heldenreise.
00:34:06: Wir sind aufgebrochen mit der Frage, wer du bist.
00:34:10: Wir haben deinen goldenen Glaubenssatz – den heiligen Graal gesucht!
00:34:14: Wir haben deine Mentoren erkannt….
00:34:19: wir haben die Widersacher gesehen und wir sind in die tiefer Höhle gegangen.
00:34:27: Ich verspreche dir, du musst keine Angst haben um auf deiner Heldenreise weiterzugehen.
00:34:34: Nur ehrlich sein.
00:34:36: Ehrlich zu dem was du spürst….
00:34:38: Ehrlich Zu dem was Du willst Und ehrlich zu dem, was dich noch aufhält.
00:34:44: Eine Heldenreise endet nie an einem Ort.
00:34:47: Sie ändert in einer Haltung.
00:34:50: Du bist angekommen wenn du dir selbst nicht mehr ausweichst Wenn du hinschaust, hinspürst.
00:34:58: Bevor wir uns heute verabschieden gebe ich dir wieder ein paar Fragen mit.
00:35:02: Wer war in deiner Kindheit der schlimmste Dämon?
00:35:10: und hat dich dein Dämond bis ins erwachsenen Leben hin begleitet?
00:35:19: Und an welcher Stelle deiner Heldenreise hat dich schon einmal in Dämon gebremst?
00:35:24: Oder dich kannst du umkehr gezwungen.
00:35:30: Du musst ja auch diese Fragen wieder nicht beantworten, aber lass sie ein wenig in dir liegen!
00:35:38: Ich freue mich nach diesen fünf Folgen wieder ganz besonders auf Zuschriften von dir.
00:35:44: Wenn dich etwas berührt hat schreib mir Wenn ein Satz dich begleitet hat.
00:35:50: schreibt mir Wenn du in deine Höhle gegangen bist schreib mehr.
00:35:56: Dieser Fühlraum lebt vom Miteinander, denn deine Worte bringen auch mich ins Fühlen.
00:36:05: Danke dass du diese fünf Folgen mit mir gegangen bist!
00:36:08: Mit Jenny die wieder malt, mit Theresa die wieder weint aber jetzt die richtigen Tränen – mit Lukas der das Gesicht seines Großvaters fotografiert hat, mit Einur Sebastian Judith Anna Max Valentina und Marlene Mit deinem Kind von damals, mit deinem Suchen von heute.
00:36:31: Mit deiner Heldin, deinem Held der längst da ist.
00:36:38: Mit deinen Helden die nur noch loslassen müssen.
00:36:41: Mit allem was in dir gerade noch nachklingt – In meinem Füllraum!
Neuer Kommentar